Aktuelle Ausstellungen

Liebe Bad Nauheimer und liebe kunstinteressierte Gäste,

der Kunstverein Bad Nauheim lädt Sie sehr herzlich zur Ausstellung „Translucide“ ein.

Die Eröffnung findet am Freitag, den 24. August 2018, um 19 Uhr statt.

So unterschiedlich beide Künstler zu sein scheinen, sie weisen dennoch Gemeinsamkeiten auf: Die Lichtdurchlässigkeit ihrer Werke. Sie sind tranlucide! Die Arbeiten strahlen eine augenfällige Leichtigkeit aus. Monikas Falkes und Robert Krainhöfners Werke finden, wenngleich auf verschiedene Weise, den Übergang von der Fläche in den Raum.

Plakat Krainhöfner & Falke

Monika Falke schafft in ihren Werken, seien es Aquatinta-Radierungen, Tempera-Malerei oder Textil-Installationen helle, klare, leichte, lichte Farbräume.

Die Werke orientieren sich vorwiegend an der Vertikalen. Sobald ihre Farbflächen die Senkrechte verlassen, kippen, sich mit anderen Farbflächen schneiden, entsteht Raum. In ihren Arbeiten spürt der Betrachter die Konzentration der Künstlerin, die Reduktion auf das Einfachste, ihre kontemplative Arbeitsweise.

Ihre Textilinstallationen laden den Betrachter zur Begehung ein. Dabei lösen sich seine Konturen für einen Außenstehenden langsam auf. Er selbst wird temporär Teil der Installation, des Kunstwerkes.

www.monika-falke.de

Robert Krainhöfner arbeitet vorwiegend mit massivem Material: Stahlblech und Plexiglas. Bei zahlreichen Arbeiten geht er von einer einfachen geometrischen zweidimensionalen Grundform aus.

Durch Schneiden, Falten, Falzen, Biegen entstehen seine dreidimensionalen Objekte, deren zweidimensionalen Ursprung man häufig erst auf den zweiten Blick erkennt. Diesen „Stahlfaltungen“, z. B. „Kreisband“ liegen einfache graphische zweidimensionale Arbeiten zugrunde. Sie sind quasi die Partitur zur späteren Skulptur.

Durch den Übergang von der Zwei- in die Dreidimensionalität erhalten die Werke eine Leichtigkeit, Offenheit und Dynamik, die bei dem verwendeten Metall verblüfft.

Einige seiner Skulpturen bestehen aus Acrylglas. Ein „Flächenkörper“ aus einer Acrylglasscheibe ist der Ausgangspunk für ein „Raumkörper“, den Krainhöfner durch mehrfaches Falten und Verdrehen schafft.

www.robert-krainhoefner.de